13.12. Ginko, Baseball und Shinjuku-gyoen

Mal wieder an einem herrlich sonnigen Tag machten Magnus und ich uns zu einem Ginko-Strassenfestival in Tokyo auf.
Es ist sehr populär, weil es eine Strasse mit vielen herrlich leuchtend-gelben Ginkobäumen ist.
Okay, wir waren nicht zu sehr beeindruckt, aber Japaner sind für so etwas leicht zu gewinnen!

Wir hatten dort in der Nähe wieder ein herrliches Mittagessen mit Betriebssportunterhaltung eines Softballspiels! Hahaha, sehr cool!

Danach gingen wir dann selber in eine sogenannte "Batting hall"!!!
Ihr wisst ja, für Golfer gibt es Driving-Ranges an jeder Ecke, um seinen Abschlag zu üben und so gibt es für Baseballfans oder Baseballspieler diese "Schlaghallen", um Baseballschläge zu üben. Übrigens gibt es dort auch extra Hallen für Pitcher (Baseballwerfer), wo man auf eine Wand wirft und gezielt Nummern auswerfen muss.
Wir versuchten uns also im Schlagen eines Baseballs.
Man kann zwischen verschiedenen Schlagplätzen wählen, von welcher Seite man schlagen will, also ob das linke oder rechte Bein vorne steht, in welchem Winkel der Ball geflogen kommt und mit welcher Geschwindigkeit. Mit welcher Geschwindigkeit? Ja genau, und das Langsamste ist da 70 kmh und das Schnellste 140kmh. Ich glaube, wir nahmen 80kmh.
Krass oder?
Es ist sehr cool gemacht. Man fühlt sich wie in einem Baseballstadion und steht einem Videoscreen gegenüber auf dem der Ballwerfer (Pitcher) in seinem Bewegungsablauf gezeigt wird und man so in etwa ein Gefühl dafür bekommt, wann der Ball geflogen kommt.
Wir versuchten also jeder 20 Bälle zu treffen. Versuchten!!!!
Es ist für ein Anfänger echt schwierig, die rasend schnellen Bälle zu treffen und 20 Bälle sind echt viel. Außerdem hat man nicht viel Pause zwischen den einzelnen Bällen. Am Ende werden die Arme schon etwas schwer und die Hände schmerzen. Nicht wahr Magnus? Hahahaha.
Es war aufjedenfall sehr interessant und hat Spaß gemacht.

Wir gingen weiter in Richtung Shinjuku und kamen durch den Shinjuku-gyoen, dem größten Feudalpark Tokyos.
Man hatte einen tollen Blick auf die Skyline Shinjukus!!!





Wir machten eine weitere Runde durch Shinjuku (s. Blogeintrag vom 28.10.)und wieder war ein schöner Tag in Tokyo vorüber.

Dann will ich noch von einer unglaublichen Kneipe in Funabashi erzählen. Funabashi ist die nächstgrößere Stadt von unserem Zuhause.
Es gibt dort eine deutsche Gastwirtschaft mit dem Namen "Danke Schön".
Vor der Tür hängt die deutsche Fahne und es klingt deutsche Volksmusik
aus einem Lautsprecher. Es ist echt unglaublich.
Der Inhaber dieser kleinen Kneipe spricht aber leider kein deutsch, aber es gibt verschiedene deutsche Biere, auch vom Fass, und deutsche Gerichte, wie Würstchen mit Kartoffelsalat, Eisbein oder ähnliches zu horrenden Preisen.
Deutsche Restaurants sind in Japan unglaublich teuer und es gibt nur super kleine Portionen, aber so ist es halt im Ausland.
Immerhin gibt es so etwas. Schön, schön.