01.09. Asakusa Senso-ji

Die ganze Woche über gab es viel Regen und auch am Wochenende sollte es nicht viel besser werden.
Wir wollten aber trotzdem etwas unternehmen und da hat es sich angeboten in den Stadtteil Asakusa zu fahren, da es dort einen bedeutenden Tempel gibt und außerdem, als besondere Veranstaltung, ein Samba-Festival stattfand!!!

Auf dem Weg dorthin hatten wir natürlich Hunger. Auf dem Weg zu meiner Schule hatte ich einen "Döner-Imbiss" gesehen, den wir dann tatsächlich mal testeten. Er ist wie ein typischer Dönergrill aufgemacht. Ich konnte sehen, dass die Geräte aus Deutschland waren und es gab auch leckere "Original"-Knoblauchsauce!!! Hmmm, sehr lecker. Was mich nur etwas stutzig machte war, dass auf eine Spezialität aus Italien hingewiesen wurde und nicht aus der Türkei! Naja, ob nun Italien oder Türkei, ist doch alles weit weg in Europa!!!! Hahahaha
Geschmeckt hat es aufjedenfall seh gut.
Ich sach nur "Döner macht schöner!!!" !!! Hahahaha.

In Asakusa angekommen, folgten wir den Menschemassen zum Senso- Tempel.
In dem Tempel soll ein goldenes Bild von Kannon, dem Gott der Barmherzigkeit, aufbewahrt werden, welches man aber nie zu Gesicht bekommt.
Als erstes kommt man wieder an ein riesiges Eingangstor!
Das Kaminarimon (Donnertor), in welchem die Götter Fujin, Gott des Windes, und Raijin, Gott des Donners, als Schutz des Tempels dienen.
Das besondere bei diesem Tempel ist, dass dort in den Eingängen riesige Lampions hängen.

Ich wollte noch erklären, dass Tempel den Buddhismus und Schreine den Shintoismus beherbergen. Es wird gesagt, dass Shintoismus die Ur-Religion Japans ist und die Religion für das Jetzt und dieses Leben, mit vielen verschiedenen Naturgöttern, ist. Deswegen geht man auch zur Geburt oder zur Hochzeit in einen Schrein, da es das jetzige Leben betrifft.
Der Buddhismus dagegen ist von Indien über China und Korea nach Japan gekommen.
Er betrifft die Seele und die Welt nach dem jetzigen Leben. Deswegen werden Beerdigungen auch von einem buddhistischen Mönch gehalten.

Man geht dann durch eine lange Strasse, wo unendlich viele Souvenirläden auf beiden Seiten sind bis zu einem nächsten Tor, welches den Haupttempelbereich abgrenzt.
Zur linken Seite sieht man dann einen 5-stöckigen Turm, eine Pagode, in der heilige Schriften aufbewahrt werden.

Durch das Tor gegangen kommt man endlich zum Haupttempel. Ein riesiges Holzgebäude. Natürlich gibt es auch dort viele verschiedene Glücksbringer zu kaufen oder man kann ein kleines Zettelchen ziehen, mit der Prophezeiung seines Glückes, was wir aber nicht gemacht haben.
Besonders interessant ist auch ein großer Kessel mit Räucherstäbchen direkt vor dem Eingang zum Tempelgebäude. Es wird gesagt, das der Rauch einem Gesundheit und ein langes Leben gibt. Deswegen sieht man dort viele Menschen den Rauch auf ihren Kopf und ihre Haut reiben!!!!
Das habe ich natürlich auch gemacht!!!
Hahahaha, wer es glaubt!

Danach haben wir uns dann die Samba-Veranstaltung angeguckt.
Es war schon sehr interessant alle die kleinen Japaner und Japanerinnen in den Sambakostümen und den knappen Bikinis anzuschauen. Das passte irgendwie nicht so richtig zusammen. Es waren aber auch ein paar echte Brasilianer da!!!
Die Stimmung war aber super und die Leute hatten Spaß und es wurde ordentlich geschwitzt bis ein großer Regenschauer kam und wir nach Hause gingen!