Damit ihr euch vorstellen könnt, wie weit außerhalb wir wohnen, dieses Bild. Ich zeige dorthin, wo wir ungefähr wohnen. Es ist also schon etwas mehr außerhalb, aber die Bahnverbindungen sind so gut, dass man locker in einer Stunde im Zentrum ist. Aber Tokyo hat sowieso viele Zentren, ob nun Akihabara, Tokyo Station, Roppongi, Shibuya, Shinjuku, Ikebukuro oder Asakusa, da ist es schwer zu sagen, wie lange man in die Stadt braucht, denn es ist immer eine Frage, wo will man genau hin?
Das ist Japan, möchte ich sagen, es gibt immer viele verteilte interessante Gegenden. Es ist nicht alles an einem Punkt geballt.
Dann hier ein schönes Sonnenuntergangbild vom Tokyo Tower! Er ist sogar 9m höher als der Eiffelturm in Paris, also stolze 333m hoch! Wir haben den Nightview auf die Stadt vom Roppongi Observation Deck genossen. Allerdings sind die Bilder alle etwas verwackelt, deswegen gibt es leider kein Bild vom Nightview.
Ich wollte noch kurz ein paar Worte über die verrückte Bauweise der Japaner verlieren. Man gucke sich nur mal dieses
Parkplatzbild genauer an. Die Häuser sind alle dicht an dicht gebaut. Es gibt also schonmal in den Städten kaum Gärten und dann werden auf den Parkplätzen interessante Techniken angewandt, um alle Autos unterbringen zu können. Ist das nicht ein herrlicher Anblick? Genauso interessant sieht es in Tiefgaragen oder für Fahrräder aus. Wenn man eine Parkplatz am Haus hat, dann ist der meistens eigentlich schon in das Haus integriert und es passt Millimetergenau bis zum Strassenrand. Kein Wunder, dass hier die meisten Autos kompakte Kleinwagen sind!
Genauso krass finde ich den Strassenbau. Mit waghalsigen Strassen mitten durch die Wohngebiete knapp an den Häusern vorbei und dann noch Mehrstöckig
auf Trassen. Hui und dann gibt es hier mehrmals im Monat Erdbeben? Echt krass.
Aber es ist alles Erdbeben erprobt, da wird sich nicht groß Sorgen gemacht.
Ich habe auch schon mein erstes Erdbeben erlebt. Nachts wachte ich durch ein ungewohntes Ruckeln auf. Das ganze Zimmer, die Wände, der Boden wackelte für ca. 30 Sekunden. Ein sehr, sehr merkwürdiges Gefühl. Am nächsten Tag konnte man in der Zeitung lesen, dass es ein Seebeben 250km nördlich von Tokio in 120km Tiefe unter dem Meeresboden mit einer Stärke von 6,6 war.
Wow! Es war ein ungewöhnlich langes und starkes Beben, was aber in Tokio keine weiteren Schäden verursachte. Naja, damit muss man hier halt leben! Okay, okay, okay!
06.08. About Japan!
vom 11:27:00 AM
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1 Kommentare:
Hihi, da wohnt ihr ja im Henstedt-Ulzburg von Japan. Aufm Dorf eben.......Gruss aus HU
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